Rechenschwäche / Dyskalkulie / Matheprobleme / Matheangst

Mit Dyskalkulie oder Rechenschwäche wird eine Störung im Erlernen rechnerischer Fertigkeiten bezeichnet. Sie ist das mathematische Gegenstück zur Legasthenie.

Obwohl Dyskalkulie keine Krankheit im eigentlichen Sinne ist, wurde sie dennoch in die internationale Klassifikation der Krankheiten der WHO aufgenommen. Somit dürfen Staaten Krankenkassen dazu verpflichten, die Kosten einer Therapie zu übernehmen. In Deutschland wird hiervon kein Gebrauch gemacht. Eine Übernahme der Therapiekosten erfolgt unter bestimmten Bedingungen durch die Jugendämter.

Damit bei einem Kind von einer Dyskalkulie gesprochen werden darf, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein:

  • der IQ des Kindes muss über 70 liegen,

  • im Altersvergleich muss die mathematische Leistung in den unteren 10% liegen,

  • die mathematische Leistungsfähigkeit des Kindes muss deutlich von der gemessenen Intelligenz abweichen und

  • diese Abweichung ist nicht die Folge einer Krankheit, einer neurologischen Störung oder eines schlechten Unterrichts

Kurz gefasst: Eine Dyskalkulie liegt vor, wenn das Kind in Mathematik erheblich schlechter ist, als seine Intelligenz es erwarten ließe, dies aber nicht die Folge einer anderen (verursachenden) Problematik ist.

Was ist eine Rechenschwäche / Dyskalkulie?
Definition "Dyskalkulie"
Therapiekostenübernahme
Förderung / Therapie
Erklärung für Kinder
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