
In meiner Dissertationsschrift „Intervention bei Störungend es Erwerbs arithmetischer Konzepte" stelle ich mein Therapiekonzept für die Behandlung recehnschwacher Kinder vor.
Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Lernpsychologie, die sich mit dem Problem der Gewahrwerdung von Regelmäßigkeiten befassen, leite ich
das GxS-Modell ab, mit welchem die Entstehung generalisierter mathematischer Konzepte modelliert wird. Ausgehend vom natürlichen Lernmechanismus des Menschen werden didaktische Interventionen identifiziert, die die Konzeptentwicklung beschleunigen können, ohne den Lernprozess „kurzzuschließen“.
Im folgenden Abschnitt werden mehrere Grundtechniken zum Aufbau wichtiger mathematischer Konzepte vorgestellt. Dabei spielt insbesondere der geschickte Einsatz von Arbeitsmitteln und bildlichen Darstellungsweisen eine Rolle.
Welche Lernspiele im Einzelnen zum Aufbau des mathematischen Wissens eingesetzt werden können und welche Arbeitsmittel für die rechnerischeren Inhalte der Therapie zur Verfügung stehen, beschreibe ich im nachfolgenden Kapitel.
Das Buch bildet einen guten Einstieg in das von mir entwickelte Verfahren zur Behebung von Schwierigkeiten beim Rechnen. Für die gekonnte Durchführung einer Therapie ist dennoch eine langjährige Arbeit mit rechenschwachen Kindern die wichtigste Voraussetzung.

